Nützliches für den Informationsstand

Welche(r) ehrenamtlich Aktive kennt das nicht: Da hat man die Informationsmaterialien auf seinem Tapeziertisch oder Marktstand ausgebreitet und im nächsten Moment hat der Wind sie weggeblasen. Hatte man eine Tasche voll mit Flusskieseln dabei und jeden Stapel mit einem beschwert, nimmt früher oder später ein(e) gedankenlose(r) Interessent(in) einen weg, um sich ein Flugblatt zu nehmen, und legt ihn nicht wieder drauf. Und der nächste Windhauch...

Unzufrieden mit dieser Situation und dem Gewicht der Steinkollektion fiel mein Blick auf einige nicht mehr benötigte Wäscheklammern. Ich nahm vier bis sechs und verband sie mit einer Gewindestange (3 mm), die ich durch das Loch in der Feder jeder Klammer schob. Die Stange passte ich in der Länge der Größe meiner Transportboxen an. Auf die Enden der Stangen schraubte ich eine Mutter, die ich mit einer Kopfmutter konterte (in der Abbildung links, diese Muttern können gegebenenfalls entfernt werden, um z. B. zerbrochene Klammern auszutauschen) oder durch Beschädigung des Gewindes am Losdrehen hinderte (in der Abbildung rechts). In die Klammern werden dann einige Infos geklemmt und gehen durch ihr Eigengewicht und das der Gewindestangen auch bei Böen nicht fliegen.



In der Praxis zeigt sich, dass die Passanten keine Probleme haben, sich ein Blatt oder Heft zu nehmen und es bei Nichtgefallen auch brav wieder einklemmen. Nun können wir am Stand wieder beraten, statt dem Informationsmaterial hinterherzulaufen.


Klapp-Plakatständer sind nützlich, aber oft unverhältnismäßig teuer und schwer. Ich habe daher selbst einen gebaut:



Er besteht aus zwei Sperrholzplatten im Format DIN A 3 plus die Breite des Rahmens, der aus Unterkonstruktionsholz (gehobelte Dachlatten) besteht. Alle Holzteile werden gewachst. lasiert oder lackiert, damit sie auch einen Schauer vertragen. Die Hölzer werden entsprechend der Fotos auf die Sperrholzplatten geschraubt, dabei werden zwischen Rahmen und Sperrholz Streifen aus Pappe geklemmt, so dass auf der Innenseite ein Spalt entsteht. Laminiert man nun A4-Plakate, so kann man zwei davon von hinten mit Klebefilm verbinden, so dass ein Plakat entsteht, dass etwas größer als DIN A 3 ist. Dieses schiebt man nun in die Schlitze zwischen Sperrholz und Leisten, so dass es sicher sitzt wie in der Abbildung. Die so befestigten Plakate lassen sich problemlos auswechseln.
An der Kopfseite werden die beiden Plakatständerhälften durch zwei Scharniere verbunden. Eine Grätsche wird durch die durch Bohrungen geführten Seile verhindert, Möbelfüße verhindern, dass sich das Holz am Pflaster aufscheuert und bei feuchter Witterung mit Wasser vollsaugt.